Aktuelles

Kaninchenimpftermine

Liebe Kaninchenbesitzer, anbei erhalten Sie eine Aufstellung über unsere Kaninchenimpftermine 2017 im Überblick.
Bitte vereinbaren Sie per Mail an kaninchen-impftermine@gmx.de einen Termin mit folgenden Angaben:
-Name
-Vorname
-Wohnort
-Anzahl Tiere
-Datum
Telefonnummer für Rückrufe
Vielen Dank
Ihr Praxisteam

Kaninchenimpftermine 2017 im Überblick als PDF Datei>

Aktuelle Kaninchenimpfempfehlung

Liebe Kaninchenbesitzer, wir würden Ihnen gerne wieder einen kurzen Zwischenbericht zur aktuellen Seuchenlage geben.
Kaninchen haben es weiterhin nicht leicht…
Die nachfolgenden Infektionserkrankungen sind für viele Tierbesitzer bekannt, dennoch zuneh-mend problematisch.
Kaninchen können sich an Myxomatose oder an der Chinaseuche (RHD 1 + RHD 2), entweder durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier oder auf indirektem Weg durch Fluginsekten (Mücken, Fliegen), Kontakt mit Kot/Urin/Hautkrusten, vielleicht auch durch die kontaminierte Umwelt infizieren.
1. Myxomatose: Diese Erkrankung ist jetzt leider nichts Neues. Aber wir sehen derzeit wieder ein vermehrtes Aufkommen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Ihr Tier regelmäßig geimpft wird.!!!
Nichtgeimpfte Privatkaninchen, Wildkaninchen erkranken so schwer, dass sie entweder verhungern, weil durch massive Augenschwellungen, Lungenentzündungen und durch die Ent-kräftung keine normale Nahrungsaufnahme mehr stattfinden kann oder sie werden Tierärzten von aufmerksamen Tierfreunden vorgestellt, die dem Leid durch eine Euthanasie ein gnaden-volleres Ende bereiten können.
Geimpfte Tiere: können leider in unserem Gebiet ebenfalls erkranken (hoher Infektionsdruck), haben aber mit sofortiger, symptombezogener Behandlung eine gute Chance zu überleben.
Abhilfe: Impfungen!!!!, regelmäßige Auffrischungen der Impfungen, ggf. zur noch besseren Sicher-heit alle 4 Monate.
Ab diesem Jahr impfen wir Myxomatose aufgrund des Infektionsdruckes im besten Fall mit ver-kürztem Impfintervall, mindestens alle 6 Monate, besser alle 4 Monate.
Unser Rat: Wir legen Ihnen dringend ans Herz, Ihr Tier alle 4 Monate gegen Myxomatose impfen zu lassen.
2. RHD-1: (Chinaseuche) Auch diese Viruserkrankung gibt es noch. Leider versterben auch an dem älteren Virus immer noch Tiere. Aufgrund der Medienaufmerksamkeit hinsichtlich des neuen Virusstammes vielleicht mit dem falschen Namen. Nur eine Organuntersuchung und ein Erregernachweis im Labor gibt Aufschluss über den Virustyp!!!
Abhilfe: Impfungen!!!!,
Unser Rat: halbjährliche Impfungen, wenn die Kaninchen grundimmunisiert sind bzw. wurden.
3. RHD-2: Diese neue Virusvariante ist in aller Kaninchenbesitzermunde. In sämtlichen sozialen Netzwerken wird darüber heiß diskutiert.
Kurze Erklärung, kurze Antworten bezüglich dieser neuen Gefahr:
Die Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) ist eine seit Jahren bekannte Erkrankung in Deutschland, gegen die auch seit Jahren sehr effektiv geimpft wird. Im Sommer 2010 traten in Frankreich später auch in Italien und seit 2013 auch in Deutschland vermehrt Todesfälle in der geimpften Kaninchen-population auf, bei dem man eine neue Mutation des RHD-Virus (RHDV2) nachweisen konnte. Mittlerweile gibt es eine europaweite Ausdehnung.
Das mutierte Calicivirus zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass auch Feldhasen sich infizieren können und es fast zu einer Sterblichkeit von 100 % nach 2 Tagen führt. Perakut, bedeutet ohne sichtbare Krankheitszeichen, liegen die betroffenen Tiere plötzlich tot im Stall.
Abhilfe: Impfungen!!!
Einige derzeit verfügbaren Impfstoffe als Einzelkomponente bieten einen gewissen Schutz gegen diese neue Variante. Allerdings nur wenn Sie nach 3 Wochen geboostert (erneut geimpft) und dann auch in den entsprechenden Intervallen (halbjährlich) regelmäßig wiederaufgefrischt wurden.
Eine neue Möglichkeit zum Schutz gegen den neuen Virusstamm ist eine neue Impfung.
Diese Impfung ist speziell für die neue Virusvariante hergestellt und ist ab sofort in Deutschland unter dem Namen Eravac erhältlich.
Dieser Impfstoff wird in der Regel bei Jungtieren 2x im Abstand von 6 Wochen und dann später halbjährlich geimpft.
Bei älteren Tieren ist laut Impfstoffhersteller eine Boosterung nach 6 Wochen nicht zwingend erforderlich, aus immunologischer Sicht aber dringend zu empfehlen.
Um Ihnen diesen Sachverhalt näher zu bringen, bieten wir Ihnen eine Übersicht über unsere, in diesem Jahr geplanten Impftermine an.
Bitte melden Sie sich dafür schnellstmöglich verbindlich an.
Wir impfen in folgenden Intervallen:
Myxomatose:
Jungtiere ab der 4. Lebenswoche, nicht geimpfte oder nicht im richtigen Intervall geimpfte Tiere bekommen eine Grundimmunisierung:
2x im Abstand von 4 Wochen und danach halbjährlich, besser noch alle 4 Monate
Ältere, regelmäßig geimpfte Tiere werden halbjährlich, besser noch alle 4 Monate weitergeimpft.
RHD1:
Jungtiere ab der 4. Lebenswoche, nicht geimpfte oder nicht im richtigen Intervall geimpfte Tiere bekommen eine Grundimmunisierung:
2x im Abstand von 4 Wochen und danach halbjährlich.
Ältere, regelmäßig geimpfte Tiere werden halbjährlich weitergeimpft.
RHD2: (neue Virusvariante)
Jungtiere ab der 4. Lebenswoche bekommen eine Grundimmunisierung:
2x im Abstand von 6 Wochen und danach halbjährlich. Ältere, regelmäßig geimpfte Tiere werden halbjährlich geimpft
(Wir empfehlen aus immunologischer Sicht dennoch bei einer Erstimpfung eine Boosterung nach 6 Wochen, da verlässliche Langzeitstudien derzeit noch fehlen.) Kaninchenimpftermine 2017 im Überblick als PDF Datei>

Sollten Sie Ihr Kaninchen lieb haben, so schützen Sie es!!!!!
Lassen Sie Impfen, kontrollieren Sie regelmäßig (mind.1-2x pro Tag) den Gesundheitszustand Ihres Tieres und die Käfighygiene und achten Sie im Sommer auf Verletzungen oder Entzündungen jeglicher Art, denn leider sehen wir Fliegenmaden jedes Jahr bei unseren Langohren… Für alle weiteren Fragen, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.
Ihr Praxisteam!

Liebe Kaninchenbesitzer,

wir würden Ihnen gerne wieder einen kurzen Zwischenbericht zur aktuellen Seuchenlage geben. Kaninchen haben es derzeit nicht leicht…
Nicht nur dass ihnen die Hitze zu schaffen macht, auch die Erkrankungen, die u.a. durch Insekten übertragen werden, nehmen deutlich zu.

1. Madenbefall: Viele Kaninchen werden in den warmen Sommermonaten von Fliegen als Opfer gesehen. Diese kleinen Flugungeheuer setzen sich am liebsten auf feuchtes Fell, kleinste Verletzungen, die kaum sichtbar unter dem Fell sich befinden, werden als Nistplatz für Ihre Nachkommen missbraucht. Nach kurzer Zeit entwickeln sich aus den Fliegeneier kleinste Fliegenmaden, die sich durch das Fressen von Kaninchenhaut/Kaninchenfell ernähren und dann das Kaninchen als Futtertier missbrauchen, was dann zur Folge hat, dass das befallene Kaninchen sehr schwer erkrankt und teilweise eingeschläfert werden muss, da sich die fiesen Fliegenmaden bis in den Bauchraum reingefressen haben und der Hoppler von innen quasi aufgefressen wird.


Abhilfe: Täglich Kontrolle des Tieres, am besten 2x (morgens und abends) auf Verletzungen, Kotverschmierungen, Urinverschmutzungen, Umgebungskontrolle, Käfigkontrolle auf Nässe, Kot etc., Fliegennetze über Käfige/Ausläufe (auch in der Wohnung) Siehe Foto Madenbefall.



2. Myxomatose: Diese Erkrankung ist jetzt leider nichts Neues. Aber wir sehen derzeit wieder ein vermehrtes Aufkommen.
Symptome: geschwollene Augen
verdickte Ohren
Geschwollene Genitalien
Hautveränderung Kopfbereich.


Nichtgeimpfte Privatkaninchen, Wildkanichen erkranken so schwer, dass sie entweder verhungern, weil durch massive Augenschwellungen, Lungenentzündungen und durch die Entkräftung keine normale Nahrungsaufnahme mehr stattfinden kann, oder sie werden Tierärzten von aufmerksamen Tierfreunden vorgestellt, die dem Leid durch eine Euthanasie ein gnadenvolleres Ende bereiten können.

Geimpfte Tiere: können leider in unserem Gebiet ebenfalls erkranken (hoher Infektionsdruck), haben aber mit sofortiger, symptombezogener Behandlung eine gute Chance zu überleben.

Abhilfe: Impfungen!!!!, regelmäßige Auffrischungen von Impfung, ggf. zur noch besseren Sicherheit alle 4 Monate.
(Wir werden ab nächstem Jahr dies unseren Kaninchenbesitzern dringend ans Herz legen, da dieses Jahr die Erkrankungsrate bei gut geimpften Tieren extrem zugenommen hat. Zum Glück derzeit noch mit Heilungstendenzen!)

3.RHD -1: Auch diese Viruserkrankung gibt es noch. Leider versterben auch an dem älteren Virus immer noch Tiere. Aufgrund der Medienaufmerksamkeit hinsichtlich des neuen Virusstammes, vielleicht mit dem falschen Namen.
Nur eine Organuntersuchung und ein Erregernachweis im Labor gibt Aufschluss über den Virustyp!!! Abhilfe: Impfungen!!!!

4.RHD-2: Diese neue Virusvariante ist in aller Kaninchenbesitzermunde. In sämtlichen sozialen Netzwerken wird darüber heiß diskutiert.

Kurze Erklärung, kurze Antworten bezüglich dieser neuen Gefahr:
Die Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) ist eine seit Jahren bekannte Erkrankung in Deutschland, gegen die auch seit Jahren sehr effektiv geimpft wird. RHD- 2 Im Sommer 2010 traten in Frankreich später auch in Italien und seit 2013 auch in Deutschland vermehrte Todesfälle in der geimpften Kaninchenpopulation auf, bei dem man eine neue Mutation des RHD-Virus (RHDV2) nachweisen konnte. Mittlerweile gibt es fast eine europaweite Ausdehnung. Das mutierte Calicivirus zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass auch Feldhasen sich infizieren können, und es fast zu einer 100 % Sterblichkeit nach 2 Tagen führt. Perakut, bedeutet ohne fast sichtbare Krankheitszeichen liegen die betroffenen Tiere plötzlich tot im Stall.

Abhilfe: Impfungen!!!
Einige derzeit verfügbaren Impfstoffe, als Einzelkomponente bieten einen gewissen Schutz gegen diese neue Variante. Allerdings nur wenn Sie nach 4 Wochen geboostert (erneut geimpft) und dann auch in den entsprechenden Intervallen regelmäßig wiederaufgefrischt wurden. (Um hier an dieser Stelle keine Firmenwerbung zu machen, fragen Sie diesbezüglich Ihren fachkundigen Tierarzt).

Eine neue Möglichkeit zum Schutz gegen den neuen Virusstamm ist eine neue Impfung.
Diese Impfung ist speziell für die neue Virusvariante hergestellt, darf derzeit nur mit einer Ausnahmegenehmigung und mit bestimmten Auflagen geimpft werden. (Fragen Sie auch diesbezüglich Ihren Tierarzt).

Da wir hier im Ruhrgebiet leider einen enormen Infektionsdruck haben und es derzeit in Deutschland ein Impfstoffherstellungsproblem gibt, dürfen wir aufgrund dieser Ausnahmegenehmigung zusätzlich zum normalen Impfstoff einen neuen RHD V 2 Impfstoff aus dem Ausland benutzen.

Dieser Impfstoff wird in der Regel bei Jungtieren 2x im Abstand von 6 Wochen und dann später halbjährlich geimpft. Bei älteren Tieren ist laut Impfstoffhersteller eine Boosterung nach 6 Wochen nicht zwingend erforderlich, aus immunologischer Sicht aber dringend zu empfehlen.

Leider muss man sagen, dass selbst die Impfstoffe aus dem Ausland aufgrund der europaweiten Ausbreitung in der Kaninchenpopulation mittlerweile zeitlich vergriffen sind und jede neue Produktion sehnsüchtig erwartet wird.

Sollten Sie also Ihr Kaninchen lieb haben, so schützen Sie es!!!!! Lassen Sie Impfen, kontrollieren Sie regelmäßig (mind.1-2x pro Tag) den Gesundhheitszustand Ihres Tieres und die Käfighygiene!!

Für alle weiteren Fragen, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.
Ihr Praxisteam!

Kerstin Büttner
Oskarstrasse 54
46149 Oberhausen

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